Kurzübersicht

Das Fliegen mit einer Drohne ist aus rechtlicher Sicht nicht unproblematisch. Es gibt einige Verbote und Pflichten die es zu beachten gilt. Diese werden in der folgenden Übersicht kurz zusammengefasst. Dabei wurden die Änderungen durch die neue Verordnung vom 07.04.2017 berücksichtigt.

Begriffsbestimmung

Freizeitdrohne
Sonstige Drohne

Aufgrund der vergleichbaren Betriebsgefahr werden sie rechtlich im Wesentlich gleich behandelt und werden daher durch den Überbegriff der unbemannten Fluggeräten zusammengefasst.

Drohnen bis 2 kg

Beim Betrieb der Drohnen bis 2 kg gilt daher folgendes:

Pflichten
Verbote
Flugsverbotsbereiche

Drohnen ab 2 kg

Über die oben genannten Pflichte und Verboten beim Fliegen einer Drohne mit Startmasse ≥ 2 kg ein Kenntnichsnachweis erforderlich. Dieses Erfordernis gilt nicht auf Modellfluggeländen (§ 21a Abs. 4 LuftVO).

Kenntnisnachweis

Drohnen ab 5 kg

Der Betrieb von Drohnen ab einer Startmasse von mehr als 5 kg wird generell unter Erlaubnisvorbehalt gestellt. Die Erlaubnis wird nur dann erteilt, wenn der Aufstieg keine Gefahr für die Sicherheit des Luftverkehrs und die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, einschließlich datenschutzrechtlicher Belange, bedeutet (§ 21a Abs. 1 Nr. 1 LuftVO)

Drohnen ab 25 kg

Der Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen mit einer Startmasse von mehr als 25 Kilogramm ist verboten.

Ausnahme durch die zuständigen Behörden sind im Einzelfall möglich (z.B. zum Betrieb zu land- oder forstwirtschaftlichen Zwecken, § 21a Abs. 3 S. 1).